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Zeit

„Ich bin frei, frei, ewig frei. Wandlung nicht VerNeinung ist der Weg der Meisterschaft.“  Jeanne Ruland

Heute fühle ich mich als Ozean, in dem all diese Wellen sich bewegen und in mir ist da diese urtiefe Langsamkeit. Nur so kann ich all die Wellen wahrnehmen, und auch wenn ich im Alltag wieder zur Welle werde, so genieße ich mein Wissen, dass ich Ozean bin.
Als Welle darf ich all die Überlagerungen reinigen, mich klären, im tiefen Bestreben an den Urgrund meines Seins zu fließen, in welchem ich ewiglich und eins mit der Liebe bin. So bin ich Welle, bin ich Ozean.
Ich atme.
Wie schreibt Jeanne Ruland?
„Wieder in den Urgrund der Liebe eintauchen, um uns in ihr, die uns ewig verbindet, wiederzusehen und zu erkennen.“
Auf diesem Weg befinde ich mich und …

Mehr und mehr erkenne ich, dass ich Ozean bin und beobachte mich als Welle. Weniger und weniger bin ich Welle, die sich nach dem Ozean sehnt, weil sie nicht erkennt, dass sie Teil von ihm ist, also Ozean ist.

Ich atme und genieße die urtiefe und langsame Bewegung in mir,
die hier dies und das dort an mir vorüberziehen lässt.
Ich erkenne es, indem ich mir in mir er Innere.
Zeit spielt hier keine Rolle.
Zeit ist hier Genuss.

Und mit jeder Überlagerung, die ich reinige, bekommt die Welle einen Geschmack der Zeit, die nicht drängt noch verloren geht. Mehr und mehr kann ich mir als Welle erlauben, mich in der Zeit des Ozeans zu wissen, die sich mir schenkt, so wie ich mich ihr schenke. Ich mag mich dieser Zeit mit Haut und Haar schenken, wissend, dass ich mich in ihr neu gebäre.
Ich danke dieser Geburt!

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