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Bedingungslos
Der Lohn ist unermesslich groß

Ich bin die Einzige, die das kann.
Stimmt!
Nur ich kann mich an meinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. 
Nur ich kann in mir den Wandel vollziehen, der mich die sein lässt, die ich bin. Nur ich kann in meine eigene Kraft gehen.
Nur ich kann mich daran hindern.
Nur ich halte mich davon ab. Also, kann auch nur ich entscheiden, dass ich jegliche Vorstellung, etwas könnte mich daran hindern hier und jetzt loslasse.
Darum sage ich hier und jetzt klar und laut:
Nichts und Niemand hat Kraft über mich.
Nichts und Niemand hat Kraft über meinen freien Willen.
Ich habe nicht nur Kraft, ich bin Kraft. Ich habe nicht nur Freiheit, ich bin frei!

Erst kürzlich habe ich einen großen Erfolg gefeiert. Ich war so stolz, dass ich mir selbst treu geblieben bin. Ich fühlte in dem Moment, wie in mir die Liebe zu mir selbst, wie auch mein Vertrauen in mich gewachsen ist. Ich strahlte innerlich. Auch wenn fast niemand bemerkte, was in mir vor sich ging, so war ich sicher, dass dieses mein inneres Strahlen ein Leuchten ist, dass um die ganze Welt geht. 

Ich stand da in dieser grauen Welt, in mir leuchtete die meine und plötzlich strahlte der ganze Tag. 

Freundlich grüßte ich die Menschen und freundlich grüßten diese mich. Ach ist das Leben schön!
Was für ein Geschenk! Ich lebe in der Welt, die ich zu dem mache, was sie ist. Ich leben in einer Welt, die ich wandeln kann. Wir wandeln auf der Erde. Ganz neu höre ich dieses Wort, wie es überhaupt so viele Worte gibt, die ich ganz neu höre. Ich liebe dieses neue Hören, dieses neue Sehen, dieses neue Wahrnehmen. Bedingungslos. Ja, es ist eine große Herausforderung, aber der Lohn ist unermesslich groß. Und in dieser wundervollen Welt habe ich diesen Geliebten voller Wunder an meiner Seite. Auch hier – bedingungslos – hält er mir den Spiegel vor. Manchmal mag ich mich gar nicht in ihm sehen, so wie auch er sich nicht in mir. Wenn wir dann wieder verstanden haben, dass nicht er verantwortlich ist für mein Sehen, so wie eben ich auch nicht für das seine. Oh, was für eine Befreiung ist das jedesmal. Wenn ich erlebe, dass er, trotzdem ich so bin, wie ich es eben manchmal bin, also – in den Momenten, wo ich mich nicht liebe, – wenn ich da erlebe, dass er mir trotzdem liebevoll in meine Augen blickt, dann überwältigt mich das vor Glück. Und auch hier gelingt es mir und ihm mehr und mehr den Spiegel zu verstehen. Dann liegen wir uns dankbar in den Armen, trunken vor Glück, einfach bedingungslos.
Ich liebe mich dafür, dass ich all das in seinen Augen erkannt habe, erkannt habe, dass nicht er es ist, der mich verrät. Das bin immer ich.  Ich liebe mich dafür, dass ich erkannt habe, dass es ich bin, die sich verrät, immer dann, wenn ich mir nicht vertraue, oder mich der Mut verlässt. 

Ich liebe mich dafür, dass ich die Kraft hatte sooo lange in seine Augen zu schauen, bis ich das verstanden habe. Ich liebe mich dafür, dass ich durch die Ohnmacht hindurch getaucht und in meiner Macht gelandet bin. Ich liebe mich auch dann, wenn ich mal nicht mutig bin. Ich liebe mich einfach so, wie ich bin. Bedingungslos. Und, ich liebe mich dafür, dass ich meinem inneren Ruf gefolgt bin, alle Sicherheiten losgelassen habe, um mich in dieses glückliche Leben hinein zu schreiben.
Ich liebe mich für all die Dankbarkeit, die ich fühle, für all die Unterstützung, die ich angenommen habe. Ich liebe mich für die Wertschätzung, die ich all meinen kostbaren Begleitern und Weggefährten UND MIR entgegenbringe. Ich weiß, dass diese Dankbarkeit, sowie mein tiefes Vertrauen der Schlüssel ist, zu meinem Glück. Ich danke mir dafür, dass ich mich so sehr liebe, dass ich ja sage zu meinem Glück.

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